Gleichberechtigung ist kein Versprechen – sie ist ein Auftrag.
Solange FLINTA* weniger verdienen, mehr unbezahlte Sorgearbeit leisten, häufiger von Gewalt betroffen sind und ihre Gesundheit, ihre Sicherheit oder ihre Zukunftschancen vom Geschlecht abhängen, werde ich mit allen Mitteln dafür einsetzen, diese Ungleichheiten zu überwinden.
Der Gender Pay Gap, der Gender Care Gap, der Gender Pension Gap und der Gender Health Gap machen deutlich: Gleichberechtigung ist noch keine Realität. Strukturelle Benachteiligung begleitet viele FLINTA* ein Leben lang – und überall.
Gleiche Chancen bedeuten für mich mehr als gesetzliche Gleichstellung. Ich setze mich für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, faire Karrierechancen und die konsequente Einführung der Frauenquote ein. Auch in unseren Parlamenten. Frauen müssen überall dort vertreten sein, wo Entscheidungen getroffen werden – in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin.
Sorgearbeit sichtbar machen heißt, Care-Arbeit endlich als das anzuerkennen, was sie ist: das Fundament unserer Gesellschaft. Sie muss gerechter verteilt, gesellschaftlich besser anerkannt und politisch stärker berücksichtigt werden.
Ein Leben ohne Gewalt ist ein Grundrecht. Jede FLINTA*-Person muss frei und sicher leben können – zu Hause, im öffentlichen Raum und im digitalen Raum. Dafür braucht es wirksame Prävention, ausreichend finanzierte Schutz- und Beratungsangebote sowie eine konsequente Strafverfolgung.
Feminismus ist intersektional. Gleichstellung gelingt nur, wenn wir alle Formen von Diskriminierung gemeinsam in den Blick nehmen. Geschlecht, Herkunft, Behinderung, Alter, sexuelle Identität oder soziale Lage dürfen niemals über Chancen, Sicherheit oder Teilhabe entscheiden.